Denken positiv ändern
Das Denken positiv zu verändern hört sich gut an, ist aber wirklich schwer. So gelingt der Einstieg.
Das Denken positiv zu verändern hört sich gut an. Den meisten Menschen fällt dies jedoch sehr schwer. Zuerst nehmen sie sich vor, durch und durch positiv zu denken. Doch wenn sich eine negative Situation ereignet, fallen sie wieder in ihre alten Denkgewohnheiten.
Das ist absolut normal. Im Laufe des Lebens hat sich ein Mensch ein gewisses Verhaltens- und Bewertungsmuster angelegt. Die negative Situation erinnert an vergangene Situationen, und das gewohnte Schema beginnt automatisch abzulaufen.
Jetzt ist es notwendig, sich die negativen Gedanken bewusst zu machen. Sobald du eine negative Emotion bemerkst, frage dich, woran du gerade gedacht oder was sich gerade ereignet hat. Beginne, die Situation neu zu bewerten und Positives in ihr zu sehen. Es ist möglich, sich bereits nach kurzer Zeit ein neues Bewertungsmuster anzulegen.
Meine Freundin hatte Probleme mit einer Software auf ihrem Laptop. Immer wenn sie das Programm öffnete, nahm es ihrer Meinung nach sehr viel Zeit in Anspruch, was sie rasend werden ließ. Als diese Situation erneut auftrat, bemerkte sie ihre aggressive Grundstimmung. Sie überlegte, warum sie jetzt so empfand, und fand die Ursache. Sie wusste, dass die Software eine gewisse Zeit zum Hochfahren benötigt – und dachte: Anstatt vor dem Laptop zu sitzen und zu warten, wird sie sich einen Kaffee zubereiten oder etwas anderes machen. Damit hat sie die für sie verlorene Zeit zu etwas Angenehmem gemacht. Die negativen Gefühle wandelten sich in positive.